UNSERE STORY

AUS TRÜMMERN DIE ZUKUNFT GEBAUT.

Das Wertvollste, was ich mitnehmen konnte, war mein Kind.

Was danach kam, war kein mutiger Neuanfang. Es war Überleben. Existenzängste. Nächte voller Sorgen. Und die Frage, wie ich aus dem Nichts wieder ein sicheres Leben für uns aufbauen sollte.

Heute bin ich Mutter, Unternehmerin und frei. Dazwischen liegt unsere Geschichte – vom Überleben zurück ins eigene Leben.

Manchmal beginnt ein neues Leben nicht mit einem Plan.

Sondern mit nichts.

Nach 13 Jahren Beziehung stand ich plötzlich da. Mit einem Kleinkind, einem leeren Kühlschrank, ohne Wohnung, ohne Auto, ohne Job und mit gerade einmal 300 Franken auf dem Konto.

Nicht, weil ich mein Leben so geplant hatte. Nicht, weil ich unvorbereitet durchs Leben gegangen war. Sondern weil die Folgen einer toxischen Beziehung und ihrer Trennung innerhalb kürzester Zeit fast alles verändert hatten, was bis dahin Sicherheit bedeutet hatte.

Was blieb, waren mein Kind und ich.

Und zunächst ging es nicht um Selbstverwirklichung, große Träume oder ein neues Leben.

Es ging um das Fundament.

Darum, dass mein Kind sicher ist. Darum, Essen im Kühlschrank zu haben. Darum, Entscheidungen zu treffen, Anwälte, Behörden und Gerichte zu bewältigen und irgendwie dafür zu sorgen, dass unter unseren Füßen wieder etwas entsteht, das trägt.

Ich hatte nichts mehr zu verlieren.

Dieser Satz klingt hart. Für mich war er die blanke Realität.

Denn wenn du bei null stehst, verändert sich die Bedeutung eines Schrittes. Er muss nicht perfekt sein. Er muss nicht einmal geradeaus führen.

Nach links. Nach rechts. Manchmal sogar wieder ein Stück zurück.

Solange du dich bewegst, kannst du deinen Weg verändern.

Also fing ich an.

Ich baute mir meine finanzielle Sicherheit wieder auf. Mein soziales Umfeld. Meine berufliche Zukunft. Meine innere Stabilität.

Ich lernte, Grenzen zu setzen. Entscheidungen selbstbewusst zu treffen. Meiner eigenen Wahrnehmung wieder zu vertrauen. Und Verantwortung für das zu übernehmen, was ich tatsächlich beeinflussen kann.

Vor allem aber musste ich drei Dinge wieder lernen:

Ich bin handlungsfähig.
Ich bin etwas wert.
Ich kann.

Punkt.


AUS TRÜMMERN BAUT MAN NICHT DASSELBE FLUGZEUG

Für mich fühlt sich dieser Weg rückblickend ein bisschen an wie ein Flugzeugabsturz.

Du stehst zunächst zwischen Trümmern.

Hier liegt ein Rad. Dort ein Stück Tragfläche. Irgendwo brennt es noch. Und vor dir liegen die Überreste von etwas, von dem du einmal dachtest, es würde dich sicher durch dein Leben tragen.

Du kannst nicht einfach wieder einsteigen.

Also fängst du an zu sortieren.

Du schaust, was noch zu dir gehört. Was du behalten möchtest. Was du reparieren kannst. Was du neu lernen musst. Und auch, was nie wieder mitfliegen darf.

Dann beginnst du zu bauen.

Nicht das alte Flugzeug.

Sondern Eines, bei dem du dir sicher bist, dass es euch trägt. Weil du es selbst gebaut hast.

Vielleicht ist es am Anfang kein Jet. Vielleicht rollt es zunächst nur ein paar Meter. Vielleicht musst du etwas wieder auseinandernehmen, weil du erst unterwegs merkst, dass es noch nicht funktioniert.

Aber irgendwann stellst du fest:

Es trägt.

Es ist stabiler geworden. Sicherer. Verlässlicher.

Und irgendwann kommt der Moment, an dem es nicht mehr darum geht, den Absturz zu überleben.

Es geht darum, wieder abzuheben.


WARUM RISE to FLY?

Fast ein Jahr nach der Trennung meldete ich mich wieder bei meiner Schwester. Bis dahin hatte ich gekämpft, mein Kind und mich wieder auf die Füße zu stellen.

Sie sagte zu mir:

„Aber jetzt schau auch, dass du stehen bleibst.“

Dieser Satz blieb.

Und irgendwann verstand ich, dass genau darin die verschiedenen Phasen meines eigenen Weges lagen.

Aufstehen.

Am Anfang geht es nicht ums Fliegen.

Es geht darum, überhaupt wieder hochzukommen.

Die erste Zeit nach einer toxischen Beziehung kann von Konflikten, Machtspielen, Unsicherheit und einer unglaublichen mentalen Belastung geprägt sein. Du versuchst zu verstehen, was gerade passiert, während du gleichzeitig funktionieren musst.

Doch der erste wichtige Schritt ist eine Entscheidung. Eine Entscheidung für dich. Für dein Kind. Für dein Leben.

Bis hierhin und keinen Schritt weiter. Ich will nie wieder an diesen Punkt zurück. Ich will mich nie wieder so behandeln lassen. Und ich werde alles dafür tun, dass ich nie wieder dorthin zurück muss.

Manchmal ist Aufstehen für diesen Tag schon genug.

Stehen bleiben.

Dann kommt die Angst:

Ich will nie wieder dort landen.

Du beginnst, deinen Boden zu sichern. Grenzen. Finanzen. Alltag. Entscheidungen. Deine eigene Wahrnehmung. Deine innere Stabilität.

Du lernst wieder, auf eigenen Beinen zu stehen. Um dich herum kann der größte Sturm toben – aber er reißt dich nicht mehr von den Füßen. Du hast gelernt, deinen eigenen Boden zu halten.

Laufen.

Irgendwann reicht es nicht mehr, nur stehen zu bleiben.

Du beginnst umzusetzen.

Du strukturierst. Du lernst. Du probierst aus. Du verwirfst. Du baust neu. Du triffst Entscheidungen für dein zukünftiges Leben, statt nur auf das zu reagieren, was gestern passiert ist.

Aus Überleben wird Strategie. Aus Gedanken werden Pläne. Aus Plänen werden Ziele. Du eignest dir Wissen an, triffst Entscheidungen und beginnst, Schritt für Schritt umzusetzen.

Du läufst nicht mehr einfach nur weiter. Du weißt langsam, wohin du willst – und gehst los.

Fliegen.

Und irgendwann verändert sich die Frage.

Nicht mehr:

„Wie verhindere ich, jemals wieder dort zu landen?“

Sondern:

„Wo will ich eigentlich hin?“

Du erlaubst dir wieder Ziele. Träume. Pläne.

Und irgendwann schaust du zurück und begreifst, was du bis hierhin eigentlich geschafft hast.

Du weißt noch, wo du angefangen hast. Vielleicht bei null. Vielleicht mit Angst, Existenzsorgen und ohne zu wissen, wie du die nächsten Monate überhaupt schaffen sollst.

Aber du hast Entscheidungen getroffen. Dir Wissen angeeignet. Pläne gemacht. Dinge umgesetzt. Rückschläge ausgehalten. Probleme gelöst. Und irgendwann waren da die ersten Ergebnisse.

Das verändert nicht nur dein Leben. Es verändert dich.

Du entwickelst eine Stärke und ein Selbstvertrauen, die dir niemand einreden musste. Du hast sie dir selbst bewiesen.

Du weißt heute, was du schaffen kannst, weil du weißt, was du bereits geschafft hast.

Das ist Fliegen.

Nicht einfach aufstehen und davonfliegen.
Sondern der Weg dazwischen.

Aufstehen. Stehen. Laufen. Fliegen. - From RISE to FLY.


UND GENAU DAFÜR GIBT ES RISE to FLY

RISE to FLY ist aus diesem Weg entstanden.

Nicht, weil ich glaube, für jedes Problem die perfekte Antwort zu besitzen.

Sondern weil ich weiß, wie wertvoll konkrete Werkzeuge sind, wenn das eigene Leben gerade aus tausend Einzelteilen besteht.

Deshalb findest du hier vier Bereiche.

DU
Werkzeuge für deine Struktur, Organisation, Sicherheit, Grenzen und mentale Stabilität. Dinge, die dir helfen sollen, dich selbst wiederzufinden und deinen eigenen Boden zu festigen.

DEIN KIND
Werkzeuge rund um Sicherheit, Stabilität und schwieriges Co-Parenting. Damit dein Kind Kind bleiben darf – und du ihm auch in herausfordernden Situationen einen sicheren Hafen geben kannst.

DEIN TOXIC
Muster erkennen. Strategien verstehen. Spielregeln durchschauen. Grenzen setzen. Werkzeuge entwickeln, mit denen notwendiger Kontakt so wenig Raum wie möglich in deinem eigenen Leben einnimmt.

DEIN NEUES LEBEN
Nicht nur weg von etwas. - Hin zu etwas.

Finanzen strukturieren. Möglichkeiten erkennen. Ideen kalkulieren. Ziele entwickeln. Vielleicht ein eigenes Business aufbauen. Aus einer Idee einen Plan machen – und aus einem Plan Schritt für Schritt Realität.

Alles mit einem Ziel:

Dass dein Leben irgendwann nicht mehr darum kreist, was dir passiert ist.

 Sondern darum, was es aus dir gemacht hat – und wie du genau das nutzt, um dein Leben neu aufzubauen.